2015 haben wir uns mal ein neues Ziel ausgesucht. Wir haben uns auf den Weg nach Rhauderfehn nahe Papenburg gemacht. Dort hatten wir ein Haus (Alter Brunsel; www.alter-brunsel.de) mit mehreren Zimmer (2-4 Bettzimmer) angemietet. Eine kleine Küche stand uns zur Verfügung, aber wir durften auch die große Küche ver-wenden, so dass die Mahlzeiten nicht kleiner ausgefallen sind als die Jahre zuvor. Es wurde allerdings wieder nicht immer alles Aufgegessen, so dass immer wieder Leckereien für den Abend übrig geblie-ben sind.

Das Haupthaus bestand aus einem Aufenthalts-/Spieleraum und einem Essensraum. In den anderen Häusern waren die Schlafzimmer verteilt. Grundsätzlich wäre es sehr schön gewesen, die ein oder andere Dusche mehr zu haben, da sich so keine lange Schlangen gebildet hätten. Die einzelnen Auf-enthaltsräume der Häuser wurden auch nur selten genutzt und komischer Weise hat kein Kind den Fernseher vermisst, nachdem er aus den Aufenthaltsräumen getragen wurde.

Da wir eine kleine Wiese hatten und vorher die Umgebung erkundet hatten, stand unser Programm für die einzelnen Tag schon fast fest bevor wir losgefahren sind. Wir hatten einzelne Highlights geplant. So haben wir einen Badeseetag eingelegt, eine Kanutour mit Entenjagd veranstaltet und die Papen-burgerwerft, in der das zweitgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt gebaut wurde, besichtigt. Abends gab es die Klassiker wie Casino-Abend, Schlag den Leiter oder auch das Lagerfeuer.

Das Wetter hätten uns am Montag einen Strich durch jegliche Freizeitplanung gemacht, da es Mor-gens öfter geregnet hat, aber durch die „viermonatige vorausschauende Planung“, haben wir an die-sem Tag die überdachte Werftbesichtigung durchgeführt. Leider wollten danach viele Kinder lieber mit der Disney-Dream in den Urlaub fahren als mit uns nach Ameland. Am Ende der Freizeit und den vielen Unternehmungen hatten aber viele Kinder das riesige Kreuzfahrtschiff schon verdrängt und wollten nächstes wieder mit uns fahren. Kurzum gesagt, wir hatten eine schöne Woche, die wir gerne verlängert hätten. Ein Dank gebührt hier natürlich auch noch allen privaten Spendern, sowie „Wattenscheidern für Wattenscheid e.V.“ und den Helfenden Händen Günnigfeld e.V.“, die uns finanziell unterstützt haben.

Da uns allerdings das Inselfieber schon auf Grund des Meeres, Strandes, der Seeluft gepackt hat, wollen wir nun wieder nach Ameland fahren. Wir hoffen, dass viele Kinder aus Rhauderfehn die Reise mit nach Ameland wieder antreten werden.